Überschreitung der Allgäuer Alpen von Oberstdorf ins Lechtal (E5-Originalroute)
Die E5 ist eine Alpenüberquerung im wahrsten Sinn des Wortes: sie überquert Gebirgskamm um Gebirgskamm. Tag 1 der E5 startend von Oberstdorf macht da keine Ausnahme, im Gegenteil: man überschreitet gleich auf der ersten Etappe die Allgäuer Alpen bis ins Lechtal.
Obwohl man sich auf die wohl bekannteste Alpenüberquerung vorbereitet hat, startet diese wenig spektakulär und ohne jeglichen Hinweis im idyllischen Weiler Spielmannsau, den man mit dem Linienbus von Oberstdorf aus erreicht. Der Aufstieg zur Kemptner Hütte ist oft sehr steil über einen manchmal etwas rauen Weg. Bevor man die spektakulären Hochweiden mit ihrer einzigartigen Blumenpracht erreicht, müssen einige exponierte Passagen überwunden werden, die jedoch mit Stahlseilsicherungen versehen sind. Eine Einkehr auf der Kemptner Hütte ist auf alle Fälle anzuraten, bevor man gemütlich zum Mädelejoch aufsteigt, um dort die Republik Österreich zu betreten. Der erste Abschnitt des Abstieges durch das Höhenbachtal ist nochmals steil, aber schon bei der Oberen Roßgumpenalm erreicht man einen angenehm zu begehenden Karrenweg. Sowohl die Unterer Roßgumpenalm, als auch das Café Uta laden zur Einkehr ein, bevor man weiter nach Holzgau (E5 Taxi, Sport- & Lebensmittelgeschäfte, Gastronomie, Unterkünfte) wandert.
Wegbeschreibung
[Anmerkung: Aktuelle Infos über Langzeitparkplätze in Oberstdorf findet man hier. Da Oberstdorf jedoch sehr gut mit der Bahn zu erreichen ist und das Parken recht kostenintensiv ist, empfiehlt sich in jedem Fall die Anreise nach Oberstdorf mit der Bahn.]
Vom Busbahnhof in Oberstdorf (gegenüber Zugbahnhof) fährt man mit dem Kleinbus bis zur Endstation im Weiler Spielmannsau. Der Aufstieg zur Kempter Hütte bzw. der E5 sind dort nicht beschildert. Man folgt der schmalen Teerstraße und wandert vorbei an der Sennalpe zur ersten Weggabelung. Dort hält man sich rechts (Wegschild „Kemptner Hütte, E5“) und geht bis zur Talstation der Materialseilbahn weiter. Ein Wegschild weist nach rechts. Der Anstieg hinauf zur Kemptner Hütte ist mühsam, auf einigen Abschnitten auch recht steil und im letzten Abschnitt etwas ausgesetzt (Sicherungsseile). Von der Hütte kann man sehr gut den Weiterweg (Beschilderung „Holzgau, E5“) zum Mädelejoch einsehen. Gemütlich steigt man zum Joch auf und folgt an den Weggabelungen jeweils den Wegschildern nach Holzgau. Direkt am Mädelejoch überquert man die Grenze zu Österreich und steigt anfangs noch recht steil ins Höhenbachtal ab. Kurz nach der Oberen Roßgumpenalpe trifft man auf einen bequemen Karrenweg. In einer Kehre folgt man der Beschilderung zur Unteren Roßgumpenalpe (Einkehrmöglichkeit). Über den Schotterweg steigt man weiter ab bis zum Café Uta, einer weiteren Einkehrmöglichkeit.
Vom Busbahnhof in Oberstdorf (gegenüber Zugbahnhof) fährt man mit dem Kleinbus bis zur Endstation im Weiler Spielmannsau. Der Aufstieg zur Kempter Hütte bzw. der E5 sind dort nicht beschildert. Man folgt der schmalen Teerstraße und wandert vorbei an der Sennalpe zur ersten Weggabelung. Dort hält man sich rechts (Wegschild „Kemptner Hütte, E5“) und geht bis zur Talstation der Materialseilbahn weiter. Ein Wegschild weist nach rechts. Der Anstieg hinauf zur Kemptner Hütte ist mühsam, auf Abschnitten auch recht steil und im letzten Abschnitt etwas ausgesetzt (Sicherungseile). Von der Hütte kann man sehr gut den Weiterweg (Beschilderung „Holzgau, E5“) zum Mädelejoch einsehen. Gemütlich steigt man zum Joch auf und an den Weggabelungen folgt man jeweils den Wegschildern nach Holzgau. Direkt am Mädelejoch überquert man die Grenze zu Österreich und steigt anfangs noch recht steil ins Höhenbachtal ab. Kurz nach der Oberen Roßgumpenalpe trifft man auf einen bequemen Karrenweg. In einer Kehre folgt man der Beschilderung zur Unteren Roßgumpenalpe (Einkehrmöglichkeit). Über den Schotterweg steigt man weiter ab bis zum Café Uta, einer weiteren Einkehrmöglichkeit.
Bei der Weggabelung direkt beim Café leitet die Forststraße nach Holzgau. Man wandert vorbei am Simmswasserfall und erreicht nach ca. 30 Minuten das Ortszentrum von Holzgau. Hier ist das Etappenziel erreicht.

